Einsatzübung mit Feuerwehren Nidderau-Ostheim
und Altenstadt-Höchst

Am 08.09.2007 hatte die Freiwillige Feuerwehr Oberau die Nachbarfeuerwehren aus Altenstadt-Höchst und Nidderau-Ostheim zu einer gemeinsamen Großübung und anschließendem Grillabend eingeladen. Die Kameraden aus Oberau wollten sich damit für die gute Zusammenarbeit, aber auch für die Unterstützung bei verschiedenen Aktivitäten bedanken. So gewährten die Ostheimer Kollegen in ihrem Feuerwehrhaus für die jährliche Winterwanderung Ende letzten Jahres der 60-köpfigen Wanderschar aus Oberau Unterkunft zur Mittagsverpflegung. Da die Feuerwehren aus Höchst und Oberau seit Jahren eine enge Freundschaft pflegen, durften natürlich auch die Mitglieder aus dem Nachbarortsteil der Gemeinde nicht fehlen.

Vor Übungsbeginn wurden die Mannschaften gemischt und die zur Verfügung stehenden Einsatzfahrzeuge besetzt. Da die Feuerwehr Ostheim nicht nur aus einer anderen Kommune, sondern auch aus einem anderen Landkreis stammt, musste zunächst die Funkverbindung entsprechend angepasst werden.

Die von Markus Hacker vorbereitete Übungslage sah einen ausgedehnten Brand im Höchster Wasserhäuschen vor. In dem stark verrauchten Gebäude wurden zwei Personen vermisst. Unter der Leitung von Gemeindebrandinspektor Rainer Vetter gingen Trupps unter Atemschutz zur Menschenrettung vor, während im Außenbereich die Einsatzstelle gesichert und Lüftungsmaßnahmen vorbereitet wurden. Nach nur kurzer Zeit konnten beide Personen gefunden und aus dem gefährdeten Bereich gebracht werden. Sie wurden durch Feuerwehrleute betreut und erhielten Erste Hilfe. Zum Abschluss wurde das fiktive Feuer gelöscht und das Gebäude entraucht.

Obwohl die drei Feuerwehren noch nie gemeinsam geübt haben, wurde die simulierte Schadenslage zügig und professionell abgearbeitet. Die verantwortlichen Führungskräfte aller drei Feuerwehren zeigten sich ob dieses Erfolges hoch erfreut. Gleichwohl bekundeten sie großes Interesse an weiteren gemeinsamen Übungen.

Der anschließende Grillabend sorgte zur Auffrischung der Kräfte und ließ genügend Freiraum zur fachlichen Diskussion und privaten Unterhaltung.

Text: Steffen Leppla
Foto: Markus Hacker


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